Weihnachten, das Fest der Liebe

 

Jedes Jahr erinnert uns die Weihnachtszeit an die Geburt einer reinen, göttlichen Seele in der Grotte Bethlehems. Symbolisch beschreibt die Heilige Schrift mit diesem Bild das größte Ereignis auf dem spirituellen Weg im Leben eines Menschen – die Lichtgeburt im Herzen.

 

Während das äußere Licht in der dunklen Jahreszeit immer weniger wird, verlagern sich die Aktivitäten und die Sinneswahrnehmungen immer mehr von außen nach innen. Die besinnliche Stimmung der Vorweihnachtszeit lenkt unsere Aufmerksamkeit in das Zentrum der spirituellen Entwicklung – in das Herz hinein.

 

In dieser so besonderen Zeit des Jahres werden wir daran erinnert, ein vom Herzen geführtes Leben zu leben und uns selbst und andere Menschen stets mit liebevollen Herzensaugen zu begegnen. Die seelische Transformation, die sich durch die Öffnung des Herzens vollzieht, macht es möglich, mit der Kraft der universellen Liebe Eins zu werden und unsere wahre Natur zu erkennen.

 

Sich selbst zu lieben bedeutet nicht egoistisch auf die eigenen Bedürfnisse und Vorteile bedacht zu sein. Sich selbst zu lieben bedeutet, die Schöpfungskraft die in uns lebt und sich durch uns in dieser Welt manifestiert, bei allem was wir denken, fühlen und vollbringen in den Mittelpunkt unserer liebevollen Achtsamkeit zu stellen, sich von dieser Kraft leiten zu lassen und daraus zu leben, authentisch zu sein, offen für alles was uns begegnet, ohne zu bewerten und urteilen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern Tag für Tag, ein Leben lang.

 

So können wir, aus der inneren Freiheit unseres unsterblichen Wesens heraus, liebevolle Handlungen vollziehen, die uns selbst und alle Menschen in unserem Umfeld Schritt für Schritt weiterentwickeln.
So können wir Liebe leben, Liebe geben und Liebe sein.  -- Sanja


Herzsutra

Alles was Form hat, muss vergehen.

Das gilt für die Blumen, ebenso wie für den Menschen und seine Werke.

Was aber ohne Form ist, weiß vom Vergehen nichts.

Das Herz, das die Vergänglichkeit der Dinge durchschaut, wird ruhig und leer und verweilt ganz im Jetzt.

Grenzenlos wie die blauen Himmel haftet es nicht an den vergänglichen Dingen.

Es hängt nicht mehr an Daseinskreislauf und hat keine Befangenheit und Angst, im Leben zu stolpern.

Wie die Sonne, welche die jungen Bäume bescheint und diese Entwickelt, so lässt das ruhige Herz alles zu und zieht alles auf.

Es verströmt grenzenloses Licht und grenzenlose Liebe.

 


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Ekagrata Yoga
Sanja Müller-Hübenthal

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