Lebe deine Bestimmung

 

Jedes Mal, wenn ein Jahr zur Ende geht und ein neues Jahr beginnt, erinnern wir uns an die Ereignisse des vergangenen Jahres und fragen uns, wie es uns wohl im kommenden Jahr ergehen wird. Viele Menschen haben das Bedürfnis einiges zu ändern und entwickeln neue Vorsätze, Pläne und Strategien, um mit dem Leben und seinen Anforderungen besser zurecht zu kommen.

 

Die Sehnsucht nach einem Neubeginn, nach einem sinnvollen Leben, die Suche nach einem tieferen Lebenssinn und nach Erfüllung unserer inneren Bestimmung wird immer wieder mit dem Jahresbeginn wach, rüttelt an den Lebensgewohnheiten des alten Jahres und treibt uns an, sich innerlich zu sammeln und unser Leben neu auszurichten.

 

Immer dann, wenn wir nicht im Einklang mit unserer inneren Bestimmung leben, spüren wir, dass wir mit uns selbst und mit unserem Leben nicht zufrieden sind. Wir werden von Bedenken und Zweifeln geplagt, gefangen in der Ungewissheit, ob die Entscheidungen die wir treffen richtig sind oder nicht. Manche Menschen stecken ihr ganzes Leben lang in Zweifeln fest und machen andere Menschen, Umstände, oder das Schicksal dafür verantwortlich. Dabei vergessen sie, dass sie immer die Wahl haben ihre Zweifel los zu lassen, klare Entscheidungen zu treffen und weiterzugehen, um eigene Bestimmung konsequent zu leben.

Die eigene Bestimmung zu leben erfordert Hingabe und Bereitschaft, stets auf die Botschaften unseres inneren Wesens achtsam zu hören, den Entwicklungsplan der uns innewohnt zu erkennen und ihn im Leben schrittweise zu verwirklichen. Dabei sind die Bestimmung und der Lebensweg jedes einzelnen Menschen so einzigartig wie sein Gehirn, sein Fingerabdruck und seine besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten.

 

Die Verwirklichung der inneren Bestimmung bedeutet nicht alles zu erreichen, was wir uns in den Kopf gesetzt haben, denn oft werden unsere Handlungen vom Ego gesteuert. Wenn wir uns hingegen fragen, wer wir –  jenseits aller Erwartungen die von unseren Partnern, Kindern, Eltern, Kollegen, Freunden und der Gesellschaft an uns gestellt werden – wirklich sind, dann kommen wir unserer eigenen Bestimmung näher.

 

Was inspiriert uns? Was gibt uns Kraft und Durchhaltevermögen? Wofür brennen wir? Handlungen die auf die Verwirklichung des inneren Entwicklungsplans gerichtet sind, fokussieren unsere Energie und die Früchte dieser Handlungen festigen den Entschluss dran zu bleiben und dem inneren Pfad weiter zu folgen. Dabei sollen wir unsere Erfolge und Misserfolge nicht bewerten, sondern annehmen und hingebungsvoll und entschlossen die ganze Lebenskraft auf die Verwirklichung des inneren Entwicklungsplans richten.

 

Gehe deshalb immer wieder in die Stille, trete bewusst in Verbindung mit deiner wahren Natur und folge ihrer leisen Stimme. Es ist schon längst an der Zeit inne zu halten, zu lauschen und das zu tun, was sie dir sagt.


Lebe deine wahre, innere Bestimmung, damit du am Ende deiner Reise auf dein Leben zurückblicken und mit einem Lächeln im Herzen sagen kannst: Es war wunderbar. -- Sanja


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Kommentare: 4
  • #1

    Sonja wissler (Montag, 06 Januar 2020 16:27)

    Liebe Sanja,
    ein sehr schöner und ein- fühlsamer Text. So ist das Leben. Mit Dank auf das bisherige Leben zurückzublicken und weiter positiv jede Sekunde, Tag für Tag. Auch mal darüber nachdenken, wer uns das alles schenkt, uns Kraft im Alltag schenkt, ganz wichtig und nicht zu vergessen unsere Gesundheit. Die ist doch das Wichtigste in unserem Leben. Es wird einem bewusster je älter man wird und darum ist Yoga mit dir liebe Sanya, so hilfreich in allen Lebenssituationen und so meditativ. Deine Gedanken holen mich in die Wirklichkeit zurück, darüber bewusst werden man hat nur diesen einen Körper usw. Und einfach dankbar sein wie schön dieser ist. Danke für die Yoga Stunden im letzten halben Jahr, gerade nach dem Tode von meiner Mutter, hatte mir Yoga sooooo gut getan. Manche Gedanken die du übermittelt hast, brachten mich zum nachdenken. Dafür vielen herzlichen Dank. Es ist schön zu spüren UND sagen zu können OHNE Yoga geht es in meinem Leben nicht mehr. Dieses Gefühl spüre ich inzwischen. Yoga gehört dazu, so wie das tägliche Brot. Freue mich, auf den nächsten Unterricht. Herzliche Grüße aus Oberried Sonja

  • #2

    Katja (Montag, 06 Januar 2020 17:10)

    Liebe Sanja,
    dein Text passt sehr gut zu meiner aktuellen Lebenssituation.Ich bin gerade dabei mich nochmal beruflich zu verändern. Auf der Suche nach einem beruflich passenden und zu mir gehörigen Leben bin ich bis jetzt immer wieder an Grenzen gestossen und habe auch immer wieder Angst, Sicherheit, Erfolgreiches und Vertrautes (aber eben auch Einengendes) loszulassen.
    Freue mich also sehr auf ein dabei unterstützendes Yoga und Meditation!

  • #3

    Jenni (Montag, 06 Januar 2020 21:05)

    Liebe Sanja,
    du triffst mit deinen Worten genau das, womit ich mich im letzen halben Jahr sehr intensiv auseinandergesetzt habe. Wie du weißt ist bei mir vieles im Umbruch und ich bin dankbar für diese Erfahrung. Auch wenn der Grund des Umbruchs nicht schön ist und weh tut, so hätte ich mich sonst wohl nie so tief auf die Reise meiner persönlichen Entwicklung begeben und nicht all die tollen ERfahrungen gemacht die ich jetzt erleben durfte! Das Yoga und, seit einiger Zeit auchdie Meditation, unterstützen mich sehr darin in meine Mitte zu kommen und mich zu fokussieren. Ich möchte beides am Morgen nicht mehr missen und in der Dienstags Abendsstunde erst recht nicht! Vielen Dank für deine Unterstützung!

  • #4

    Steffi (Mittwoch, 08 Januar 2020 15:48)

    Ich selbst sein, nicht der sein den andere erwarten oder häufig von außen sehen, weil sie das Innere nicht wahrnehmen können oder wollen, ist sehr wichtig. An meinem ersten Arbeitstag nach der Ferienpause war ich sehr gut gelaunt, gelassen, fröhlich, geduldig und verständnisvoll mit den Kindern, ohne dass ich es mir vorgenommen habe. Ich werde versuchen weiter so entspannt zu sein und mit der positiven Energie, die die Gute Laune und Gelassenheit mit gebracht haben ein super 2020 erleben. Wenn ich die Zweifel wegschiebe und mit mir selbst zu frieden bin, sind andere Menschen keine Konkurrenz mehr die es im "Zweifel" besser machen könnte oder toller, beliebter sein könnte sondern eine Bereicherung für ein gutes Zusammensein oder eine gute Zusammenarbeit.

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